Jetzt willst du also programmieren lernen und hast dich für PHP entschieden? Du magst die statischen Seiten nicht mehr oder willst einfach mehr? Du möchtest mit dem Benutzer in Kontakt treten?
Bevor wir allerdings anfangen noch ein paar einführende Worte:
Dann bist du hier richtig. PHP ist nämlich - im Gegensatz zu HTML und CSS, die Beschreibungssprachen sind - eine Programmiersprache, die sich aus der Sprache C entwickelt hat und auf Webseitenaufbau spezialisiert ist.
PHP läuft, im Gegensatz zu HTML, auf dem Server und wird dort in HTML umgewandelt, die fertige Seite wird dann erst zum Benutzer geschickt, der seinerseits über eine Schnittstelle, mit Hilfe von Eingabeformularen und
Buttons, antworten kann. Für dich als Entwickler heißt dass andererseits, dass keiner deinen Ursprungscode lesen kann.
Ein Problem hast du nun allerdings zu Anfang: Du brauchst mehr als das, was du bereits vor dir hast, denn du brauchst einen Server, der PHP versteht. Zu Hause bei dir geht das auch auf deinem Rechner, je nach Betriebssystem musst du dir dafür XAMPP (für Windows), LAMP (für Linux) oder MAMP (für Mac) herunterladen. Die drei Wörter bestehen aus dem Betriebssystem (X/L/M) und den drei Programmen Apache, der eigentliche Server, MySQL, die Datenbank, um die wir uns im
MySQL-Tutorial kümmern wollen und PHP, das war wir hier haben wollen. Bei Windows ist noch ein zweites P für Python, eine weitere Programmiersprache, vorhanden, dies ist bei Linux und auf dem Mac bereits standardmäßig vorinstalliert und wird für Dinge gebraucht, die uns nicht interessieren brauchen.
Aber wir wollen endlich anfangen, richtig?